schallkoerper

Leuchtfasern 4.

May 5, 2007 · Leave a Comment

Der Raum, den sie erreichen, nachdem sie durch die partielle Dunkelheit eines Weges gegangen sind und Fran für den aufblitzenden Bruchteil eines Momentes spuerte, wie sehr ausgeliefert sie sei, dieser Raum, diese Zuflucht oder auch Bunker, er nannte ihn ein Versteck,

sein Versteck, auch vor den anderen, und er sieht nicht wie ein Vergewaltiger aus, denkt sie, wie sie ihn so ansieht und er einen Kaffee macht, wo der Zeiger sich Mitternacht naehert und sollte ich jetzt gehen ?

fragt sie laut, was ihr bewusst wird, als er sie ansieht, mit dem Kopf schuettelt, ich brauche niemanden zum vögeln, wenn Du sowas denkst, sagt er, aber sowas hat sie nicht gedacht, wieso eigentlich ?

was sich da ausbreitet ist so nicht in Worten dingfest zu machen, ein Vertrauen in diesem kleinen überschaubaren Zeit-Raum, ein Verschwindenmachen aller Furcht, die sein koennte

und der Kaffee ist stark genug, um Alice aus dem Winterschlaf zu wecken, ein jungenhaftes Laecheln spielt um seine Lippen, wie alt mag er sein,

und sie lehnt sich in diesem uralten bequemen Sessel zurueck, dessen psychedelisch gruenlicher Anstrich ihr bei hellem Tageslicht den Irrsinn bringen wuerde

und so gleitet die Nacht voran oder beginnt, wie man es sagen will

Categories: Leichen · Skizzen

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