Nachdem die Idioten die Welt geschwemmt hatten, glitt eine Hochgebirgspflanze mir unbekannter Art mit ihren Blicken ueber die Hochebene, welche von Wolken umgeben in leichtem Dunst verharrte, morgens, wenn noch alles schlief, noch niemand suchte die rettende Hoehe zu erklimmen, und da waren nicht wenige, die diesen Ausweg suchten, die Rettung vor der Armee jener Untoter die die Welt ueberzogen wie ein klebriger Anzug.
Sie liessen Sachen zurueck, Sachen, die sie nicht brauchten und deren Sinn, Gebrauchssinn der Hochgebirgspflanze gaenzlich unklar waren, auch wenn sie vermutete, das sie einen Sinn machten auf irgendeiner Seinsebene, die ihr fremd war und blieb, so wie letztlich niemand blieb, um ihr zu erklaeren, was es mit diesen Sachen auf sich hatte, denn ersteinmal bei ihr angekommen, einige kurze hektische Blick ins Rund werfend sprangen sie, sprangen, in die Tiefe, aus der sie so muehsam gekommen waren, was zu vermuten war, denn schliesslich aechtzten und stoehnten diese Kreaturen auf zwei Stelzen, so wie es die Pflanze nie koennte und so dem Schauspiel nur beiwohnte, als Zeuge gewissermassen, notweniger zeuge, auch wenn diese Zeuge schwieg, schwieg und schwieg und schwieg, einige schrien sie sogar an, ehe sie sprangen, aber auch das blieb dem Gepflaenz ein fremdes, befremdliches Verhalten.
Sie kommen und sie gehen.
Gehst Du raus ? fragt S, aber Mondo schuettelt wortlos den Kopf, um den seit ein paar Tagen ein Verband kreist.
Die Fenster, verschlossen und vernagelt, eine karge Gluehlampe, welche lustlos Licht spendet, kaltes ekelhaftes Licht, das macht, als waere die Haut schon schal und ein Tropfen Blut versucht, durch den Verband zu sickern, beharrlich, als waere der Koerper nichts, wo man bleiben moechte, nicht hier und nicht jetzt.
Das Messer, das ihm diese Wunde beigebracht hatte, ein Schlachtermesser, das in der Zeit danach noch den Weg in den Magen eines dicken Mannes fand, dieses Messer liegt jetzt neben einem Haufen Kleider im Keller eines verlassenen Hauses, die Menschen sind gegangen, nicht freiwillig, niemand geht freiwillig.
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